Vegetationsbrandbekämpfung

Vegetationsbrandbek

Cimolino, Dr. Ulrich (Hrsg.)

Maushake, Detlef

Südmersen, Jan

Zawadke, Thomas

 

 

 

 

254 Seiten. Hardcover
ISBN 978-3-609-69717-8
Erscheinungsjahr: 2015
17,0 x 24,0 cm

Großflächige und tagelange Wald- und Moorbrände treten auch in Deutschland fast jedes Jahr auf. Sie sind für die Einsatzkräfte ziemlich riskant, wie die vielen (Beinahe)Unfälle, Verunglückten und Verluste an Einsatzfahrzeugen in den letzten Jahren zeigen.

Häufig wird die Gefährdung für die Umgebung oder die Einsatzkräfte bzw. das Ausbreitungsrisiko sowie der personelle, technische und zeitliche Aufwand unterschätzt. Fast jedes Feuer in trockener, brennbarer Umgebung kann sich unter den Einflüssen von Wind, Umgebung oder fehlenden Löschmöglichkeiten relativ schnell zum Großeinsatz ausweiten. Zum Teil fehlt geeignete Technik (Fahrzeuge und Ausrüstung). Es besteht je nach Wetterlage und Vegetation teils wochenlang die Gefahr von Rückzündungen.

Für dieses Buch wurden die an vielen Stellen gewonnenen Einsatzerfahrungen gesammelt und ausgewertet. So werden die typischen Schwachstellen und Gefährdungspunkte deutlich.

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Wahl der Ausrüstung und der Einsatztaktik? Was kann der Einsatzleiter präventiv tun? Darauf gibt es klare, erfahrungsgesättigte Antworten.

Aus dem Inhalt:

  • Rechtliche Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten
  • Auswertung Ist-Zustand sowie Problemdarstellung
  • Verschiedene Formen der Vegetationsbrände
  • Einsatzerfahrungen in Deutschland
  • Ausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung
  • Taktiken zur Vegetationsbrandbekämpfung
  • Allgemeine Empfehlungen

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Korrekturhinweise:

S. 145, Abb. 7/2.a – c: Die Pfeile zeigen an, wie der Wind zieht – und weisen nicht wie bei einer Wetterfahne (Planspielplatten) in die Richtung aus der der Wind kommt (vgl. auch die Erläuterungen im Text zu den Bildern). „Windrichtung“ ist an der Stelle tatsächlich „normativ“ der falsche Begriff, weil das konkret die Richtung ist, aus der der Wind weht. https://de.wikipedia.org/wiki/Windrichtung
Wir haben uns für diese Form der Pfeildarstellung entschieden, weil seit Jahren die Wetterkarten die Pfeile im gleichen Kontext verwenden. http://www.heute.de/alles-zum-thema-wetter-8089116.html
Daher versteht nach unserer Erfahrung der Normalanwender/-leser die Wetterfahne (Pfeil zeigt auf der Planspielplatte in die Richtung aus der der Wind kommt) schon lang nicht mehr. Wir haben uns daher nicht für den „normativen“, sondern für den „verständlichen“ Weg entschieden. Den Begriff im Pfeil werden wir bei einer Neuauflage aber ändern, um Mißverständnisse auszuschließen….